Heute hiess es «good bye» und wir fuhren nach dem super feinen z’Morge (mega Joghurt) vom Mount Misty oder auch genannt Mount Frosty weiter auf der Garden Route.
Auch wenn ich insistierte, dass wir bereits gestern eine Wanderung gemacht haben, meinten meine Eltern, dass das gestern nur ein Spaziergang war. Ich bin anderer Meinung.
Also ging es, bevor wir mit der Klippenwanderung starteten, mal wieder zum Spar. Wir deckten uns ein mit Brot, Schinken und Früchten. Kein Cola. Sehr zum Bedauern von Mama, wie sich später noch zeigte. Dafür hat sie eine Familienpackung Taschentücher gekauft.
Am Anfang der Route hatte es einen Shark Spotter. Voll cool. Der schaut den ganzen Tag auf’s Meer und hat ein Megafon. Sollte er ein Hai entdecken, schlägt er damit Alarm. Anscheinend war früher sogar einmal ein weisser Hai an diesem Strand direkt neben der Küste.
Der Weg war danach immer rauf und runter und die Sonne knallte von oben. Nach einer Zeit haben wir unten im Wasser Robben gesehen. Je weiter wir den Weg gelaufen sind, desto mehr sahen wir. Und schmeckten wir. Es war ziemlich stinkig. Mama setzte sich plötzlich auf einen Stein und Papa und ich waren schon weiter oben. Dann hat Papa ein Foto von Mama gemacht. Ihr dürft es unten auch sehen. Mama sagte, sie hätte dort nicht mehr gekonnt und sich ein Cola mehr als alles andere gewünscht. Irgendetwas von Kreislauf bla bla. Ja, wenn ich so viele Taschentücher bräuchte, dann müsste ich im Bett liegen.
Jedenfalls war die Wanderung voll cool weil man immer auf’s Meer und die grossen Wellen schauen konnte. In der Mitte kamen wir bei einem rieisgen Strand vorbei, bei dem von beiden Seiten Wasser kommt. Eigentlich wollte ich dort baden aber es windete so stark, dass der Sand auf der Haut weh tat. Also zogen wir weiter. Papa ist dann beim Überqueren mit einem Fuss voll ins Wasser gestanden. Ich musste richtig lachen. Ok, nicht nett aber… lustig. 😂
Irgendwo auf den Klippen assen wir unser super improvisiertes Sandwich und dann ging es zurück zum Auto. Nächster Halt: Golfplatz. Also nicht direkt sondern neben an. In Knysna wartete unser nächstes Hotel. Dort bleiben wir nun richtig lange. Ganze vier Nächte. Hier haben wir ein Cheminée im Zimmer und einen Hotpot draussen. Denn lassen wir uns heute noch anfeuern. Selber darf man das nicht machen. Anscheinend hat ein Gast einmal fast das Hotel abgebrannt. Jetzt sind sie hier etwas heikel. Was man auch nicht machen sollte, ist, die Terrassentür offen lassen. Hier hat es anscheinend Affen und die wissen, wo der Kühlschrank steht. Smart.
So, und jetzt geniesst die Bilder ohne Geruch von unserer Klippenwanderung.
















