Bevor ich auflöse, was das heissen soll, teile ich euch mit, dass ich die letzten drei Tage aus Zeitgründen zusammenfasse. Schliesslich sind wir nun in der letzten unserer sieben Wochen Ferien und ich muss auch noch etwas chillen, bevor wir zurückfliegen.

Ich finde zwar, dass es sich eher anfühlt, wie drei Wochen. Also nur von der Dauer. Nicht von dem, was wir alles erlebt haben. Aber bevor ich hier dem Abschiedstexte vorgreife, erzähle ich euch von Stellenbosch.

Wie bereits im letzten Blog geschrieben, geht es hier um Wein und Velo. Also das mit dem Velo oder bzw. mit dem Helm und den Schuhen aus der Schweiz konnte sich Papa für seine Fahrten abschminken.

Er ist dann zweimal am Morgen fahren gegangen (ohne Klickpedale aber dafür mit ausgeliehenem Helm) und konnte doch noch etwas die schöne Landschaft auf dem Fahrrad geniessen. Sein Paket bei der Post bleibt «lost». Mama und ich haben jeweils ganz gemütlich unser Z’morgen gemacht. Da wir auch eine Küche mit allem pi-pa-po haben, konnten wir uns gut eindecken mit Joghurt, Früchten, Milch und Brot. Nur Butter haben wir nicht gekauft, da die kleinste Packung 500 Gramm war. So viel können wir nie und nimmer aufbrauchen.

Eigentlich hatte Papa mal etwas von einem Wein-Tram durch die Weingüter erzählt. Das haben Mama und Papa dann aber gekippt. Weil alles sehr lang(weilig) für mich wäre und darum: Zwei Tage und zwei ausgesuchte Weingüter und let’s do it. Am Freitag sind wir bei Le Pommier (Wine Estate). Die haben etwas von Kiddie’s Pairing auf der Homepage geschrieben. Mama hat mir erklärt, dass beim Pairing (tata, Auflösung vom Titel) auch ich Sachen zum Probieren bekommen. Natürlich keinen Alkohol. Ich fand das ziemlich cool. Zuerst bekam ich vier Säfte mit je vier Mini-Pizza’s. Dann gabs noch eine süsse Variante. Die Milchdrinks sahen cool aus, schmeckten jedoch mittel bis übel. Aber die Schlecksachen dazu waren sehr gut.

Meine Eltern haben dann noch Wein bestellt und eine Chicken Pie à la Mama. Sie konnten sich kaum erholen davon, da die so lecker war. Nachtessen haben wir nun zweimal bei uns auf dem Grill gemacht. Ein bisschen wie Zuhause. Voll schön und gemütlich.

Gestern sind wir dann, obwohl wir bereits eine Reservation für Nachtessen hatten, noch Mittagessen gegangen. Mama hat ein ganz kleine Eatery (Winshaw Vineyards) wenige Minuten von unserem Cottage gefunden. Die hatten einen schönen schattigen Garten (wir messen aktuell 36 Grad) und Fleisch aus eigener Haltung. Die Leute waren voll nett da und ich hab noch Meringue zum Dessert mit Mama und Papa geteilt. Wir haben sogar ein kleines Päckchen im Farmshop gekauft. Ich darf nun jeden Tag eins essen.

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