Der nächste Aufenthalt war schon lange geplant. Also eigentlich waren die gesamten sieben Wochen, rund um diesen Ort geplant, sagte mir Papa. Am Samstag fuhren wir in das Nkomazi Game Reserve. Safari vom Feinsten. Hier haben wir ein Zelt als Zimmer. Ich bin total begeistert, denn es sind sogar Zwei. Eins für Mama und Papa und eines für mich.

Die knapp drei Tage, die wir hier verbrachten, waren vollgepackt. Als wir am Nachmittag nach einer dreistündigen Autofahrt ankamen, hiess es kurz durch schnaufen und dann ab 16.00 Uhr zur ersten Safari. Unser Guide hiess Derek. Wir hatten wieder grosses Glück, denn er war der Chef-Guide und kennt das 15’000 Hektare grosse Reservat wie seine Westentasche. Gut möglich, dass wir also alle Tiere finden, die wir auf der Wunsch-Beobachtungsliste haben.

Nach dem vielen Hello und Bye bye’s sprach man im Safari-Jeep plötzlich Schweizerdeutsch. Mit uns zusammen fuhr noch ein Pärchen aus der Ostschweiz mit. Lukas und Claudine. Beide waren voll nett und kannten sich auch schon super aus, sodass ich die Erklärungen ratz fatz in meiner Sprache bekam. Ein Zufall war das Treffen auch. Denn wie sich herausstellte, ist Lukas in der Mountainbike Szene etabliert und nun hat Papa in Stellenbosch vielleicht einen Bike-Partner, da sie auch dorthin weiterreisen.

Zurück zur Safari: als erstes sahen wir Wasserbüffel und viele Zebras. Nachdem wir bei Derek gewünscht haben, dass wir gerne Elefanten sehen würden, machte er sich mit uns auf die Suche. Bereits nach wenigen Minuten konnten wir sie sehen. Wir waren sehr nahe dran und konnten die Herde gut beobachten. Als dies erledigt war, wünschte ich mir, die Löwen zu sehen. Gar nicht so einfach in einem so grossen Park. Es gibt nämlich nur fünf. Und einer davon wurde schon lange nicht mehr gesehen.

Am nächsten Morgen war um 05.00 Weckruf (wake-up call von Derek). Um halb sechs fuhren wir los und sahen nach kurzer Zeit tatsächlich die Geparden Mutter mit ihren vier Jungen. Fast wären wir an ihnen vorbei gefahren, da sie sehr gut getarnt im trockenen Gras direkt bei den Zebras lagen.

Die einzelnen Safaris dauern je drei Stunden. Doch nach zwei Stunden gibt es immer einen Coffeebreak oder Apéro. In der Kaffeepause (bei bester Aussicht) bekamen meine Eltern einen Buschkaffee (halb Kaffee, halb Schokolade und einen Schuss Amarula). Ich bekam eine super leckere heisse Schokolade. Bei der Safari am Nachmittag gibt es Bier, Wein (für mich Appletizer) und Snack’s. Voll cool.

Zurück im Hotel hiess es dann Frühstück. Dann gab es eine kleine Pause (spielen, baden, chillen) und um 16.00 Uhr ging es erneut auf Safari. Dieses Mal sahen wir endlich Giraffen. So lustige und würdevolle Tiere. Danach hatten wir bei der Löwensuche leider kein Glück.

Heute hiess es dann auf zur letzten Safari frühmorgens mit Derek. Und heute war es soweit. Wir fuhren zur richtigen Zeit an den richtigen Ort und fanden die zwei Löwenmännchen (ca. vierjährig). Wir konnten sie fast anfassen, so nahe waren sie. Aber das ging natürlich nicht. Total happy darüber, dass wir so viele Tiere, wieder so liebe Menschen und einen so wunderschönen Ort sehen konnten, sitzen wir nun am Flughafen von Johannesburg. Ziel: Port Elisabeth

Und nun geniesst eine Auswahl der Bilder und Video’s von unseren Safari’s. 😍

Posted in

Discover more from Hendrik's Travel Blog – Von Curry bis Safari

Subscribe now to keep reading and get access to the full archive.

Continue reading