Früh aus den Federn bin ich mir ja langsam gewohnt. Nach einer Nacht mit starkem und lautem Regen, dafür im bequemen Bett, hiess es um 05.00 Uhr morgens aufstehen.
Das Hotel hat uns extra Frühstück eingepackt für unterwegs. Suchi war früh da und zusammen fuhren wir das letzte Mal miteinander in Richtung Flughafen. Wir bekamen sogar ein Abschiedsgeschenk von ihm und seiner Familie. Der Abschied war sehr herzlich. Kurz zusammengefasst: Wir suchten einen Fahrer und fanden einen Freund. ❤️
Im Gewirr des Flughafens suchten wir die Möglichkeit, unser Gepäck aufzugeben und wie sich herausstellte, hatte der Flieger aus Dubai Verspätung. Also genug Zeit für einen Kaffee für Mama und Papa. Und ich habe mir einen Donut mit farbigen Streusel ausgesucht.
Die gute Laune machte beim Boarding kurz Pause. Die Sicherheitskontrolle fand bei uns im Handgepäck das Schweizer Sackmesser und meine Kinderschere. Obwohl die Nagelschere, die auch dabei lag, wohl sehr viel gefährlicher eingesetzt werden könnte, wurden Kinderschere und Sackmesser aus Sicherheitsgründen eingezogen. Ich war besonders über die Kinderschere sehr traurig. Papa betrauerte den Verlust des Sackmessers. Mama schmunzelte nur. Nachdem sie mehrmals darauf hingewiesen hatte, dass das Messer ein Problem sein könnte. Nun ja. Schauen wir vorwärts, denn die Aussichten sind mehr als nur cool. Wir flogen mit erleichtertem Gepäck eine Stunde nach Malé, wonach uns das Wasserflugzeug erwartete. Bevor wir einsteigen konnten, durften wir in der Hotel-eigenen Lounge am Flughafen warten. Dort gab es Snacks und Trinken ohne Ende. Ich entschied mich für einen grünen Apfel (a appel a day, keeps the doctor away) und eine kalte Cola mitsamt Zuckergebäck (Zucker ist auch wichtig). Dann startete das Wasserflugzeug-Abenteuer:
15 Passagiere und drei Crewmitglieder. Sicherheitsinstruktionen: 30 Sekunden. Alles recht überschaubar. Der Pilot war sogar barfuss und die Tür zum Cockpit die ganze Zeit offen. Meine Eltern waren fasziniert von der Aussicht. Ich fand es in dem kleinen Flugzeug vor allem ausgesprochen laut und heiss. Aber die Landung war super, denn es spritze links und rechts Wasser hoch.
Dann kam endlich der Teil auf den ich mich seit Beginn der Ferien am allermeisten freue: Fahren mit dem Golfwägeli. Überall ist Strand und es gibt schmale Holzwege, wo die Fahrzeuge fahren. Und man einfach aufsitzen und mitfahren kann. Mega cool. Fast wie Tuk Tuk Fahren, einfach ohne zu bezahlen.
Das Zimmer ist direkt an einem Steg über dem Wasser und der Pool direkt neben dem Strand ist auch sehr gross. Somit werde ich die nächsten Tage hier mal wieder – ratet mal? Genau! Baden, baden, baden.
Da das bestimmt nicht allzu spannend ist, um mitzulesen, machen wir nun eine kleine Blog-Auszeit und melden uns nach dem vier tägigen Malediven-Abenteuer wieder. Natürlich mit Bildern. Versprochen! 😎









